Basische Lebensmittel

Für unser leibliches Wohl und unsere Gesundheit ist eine basenreiche Ernährung von großer Bedeutung. Das Gleichgewicht von Säuren und Basen kann nur bestehen, wenn neben der Ernährung auch noch weitere Faktoren beachtet werden. Unter einer Basischen Ernährung versteht man die Bevorzugung von Lebensmitteln, die mehr basische und weniger säureproduzierende Anteile vorweisen. Weiterhin wird gerne Basenpulver eingenommen, wodurch die Wirkung unterstrichen werden soll. Neben der Ernährung spielt auch der richtige Lebensstil eine entscheidende Rolle. Zu wenig Bewegung, Nikotin, Koffein, Alkohol und zu viel Stress wirken sich negativ auf unseren Körper aus.

Das Säure-Basen Gleichgewicht

Die Balance zwischen basischen und sauren Lebensmitteln ist sehr wichtig. Daher sollte man wissen, wie viel Säure aus bestimmten Lebensmittel bzw. aus den Stoffwechselreaktionen entsteht. Säuren werden im Körper gebildet und die Basen werden von außen hinzugefügt. Eine Verbindung zwischen der Ernährung und der Lebensweise erscheint nun wahrscheinlich viel klarer. Wer viel Kaffee zu sich nimmt, der sollte beispielsweise viel basische Lebensmittel zu sich nehmen, um den Säuren entgegenzuwirken. Der Anteil an säurebildenden Lebensmitteln sollte jedoch insgesamt kleiner ausfallen, als der Anteil der basischen Lebensmittel. Es bietet sich an, Richtwerte zu beachten, die besagen, dass ein Mensch etwa 75 % basische und 25 % säurebildende Lebensmittel zu sich nehmen sollte.

Die Ernährungspyramide für ein basisch-gesundes Leben

Die Ernährungspyramide, die bereits weit bereitet ist, ist ein besonders guter Wegweiser für alle Menschen, die ihre Ernährung anpassen möchten. In der Mitte der Pyramide befinden sich die säure-bildenden Lebensmittel. Die untere Masse wurde mit basischen Lebensmitteln gekennzeichnet. Die kleine Spitze besteht aus Zucker und Fetten, die zwar Kalorien liefern, aber keine basen-bildenden Mineralstoffe enthalten. Aus diesem Grund sollte nur ein kleiner Teil der Ernährung aus Zucker und Fetten bestehen.


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Säure-bildende und Basische Lebensmittel

Lebensmittel, die einen Eiweißgehalt vorweisen, sind immer säurebildend. Der Grad der Säurebildung hängt vom Eiweißgehalt bzw. vom Gehalt der schwefelhaltigen Aminosäuren ab. Hülsenfrüchte, Stärkeprodukte und viele Milchprodukte enthalten einige basische Mineralstoffe, wodurch das säure-liefernde Potential ausgeglichen werden kann. Im Gegenteil zu Eiern, Fisch und Geflügel sind diese Produkte also von größerem Vorteil für unseren Körper. Weißmehl-Produkte sind immer besser als Vollkorn-Produkte, da diese nicht so viele Säuren liefern. Besonders ausgleichend wirkt sich Salat, Gemüse und Obst aus. Diese Nährmittel sind die hauptsächlichen Lieferanten von Basen. Um den Säure-Basen Haushalt im Gleichgewicht zu halten, müssen also besonders diese Lebensmittel aufgenommen werden. Für einen gesunden und vitalen Körper ist Eiweiß nichtsdestotrotz sehr wichtig. Wer genügend Obst, Gemüse und Salat zu sich nimmt, muss sich jedoch keine Gedanken über den Säuregehalt machen. Jeder Eiweißlieferant, ob tierisch oder pflanzlich, sollte mit mindestens einer Portion basenreicher Kost ausgeglichen werden. Die allgemeine Empfehlung besagt, dass mindestens fünf Mal am Tag Obst und Gemüse aufgenommen werden sollte. Da Körper und Geist jedoch immer noch zusammen gehören, muss nicht vollkommen auf Schokolade, Alkohol und Kaffee verzichtet werden.

Durch eine langfristig falsche Ernährung kann eine Übersäuerung des Körpers stattfinden, weswegen eine Umstellung des Lebensstiles sehr viele Vorteile mit sich bringen kann. Man wird sich in seiner Haut nicht nur wohler fühlen, sondern auch nach und nach erste Verbesserungen spüren. Das Risiko einer Erkrankung wird sich ohne Frage verringern.

Folgen des Versagens der Säure-Basen Regulation

Solange die Ausscheidungsorgane es schaffen die Salze auszuscheiden, ist alles in bester Ordnung. Anderenfalls gehen jedoch Metalle verloren, die zu den lebenswichtigen Stoffen des Körpers zählen. Dieser Prozess wird als Demineralisierung bezeichnet. Auf die Zellfunktionen hat dies negative Auswirkungen. Knochen könnten ihre feste Struktur verlieren, wodurch sie brüchig und porös werden oder das Herz arbeitet nicht mehr richtig, sodass Rhythmusstörungen auftreten.

Da die Säuren sich in- und zwischen den Zellen ablagern, wird die gesamte Umgebung negativ beeinflusst. Vor allem das Bindegewebe ist ein bevorzugter Platz für die „Säuremülldeponie“, da dieses in jedem Organ des Körpers vorkommt. Besonders betroffen sind Knorpel-, Muskel- und Nervengewebe. Aber auch die inneren Organe und das Immunsystem gehören zu den gefährdeten Bereichen.

Neben Müdigkeit, Lustlosigkeit, Schlafstörungen, Verspannungen, Gelenkbeschwerden, Gleichgültigkeit und Gicht können auch Hautekzeme, Allergien, Depressionen und Herz-Kreislauf-Krankheiten auftreten.

Entsäuerung des Körpers durch Basische Lebensmittel

Die Säuremülldeponie im Körper muss auf jeden Fall beseitigt werden, um ein ausgeglichenes und gesundes Leben führen zu können. Neben der Entfernung der Säuren, die sich im Bindegewebe und in den Zellen befinden, müssen auch alle frei im Körper zirkulierenden Säuren beseitigt werden. Doch was muss man tun, um seine Lebensweise umzustellen und wie erkennt man überhaupt, ob sein Körper übersäuert ist?

Wie man eine Übersäuerung des Körpers erkennt

Am leichtesten erkennt man eine Übersäuerung am pH-Wert des Urins. Nach einem solchen Test wird man aufschlussreiche Hinweise für eine Übersäuerung des Körpers erhalten. Eine Azidose ist inzwischen zu einer Volkskrankheit geworden, da wir zu viel Süß essen, zu viel Alkohol und Kaffee trinken und zu viel entminerlisierte Nahrung genießen.

Sollte der Urin einen sauren pH-Wert anzeigen, dann kann dieser in einen neutralen oder leicht-basischen umgewandelt werden, indem die Ernährung umgestellt wird. Mit Hilfe eines Teststreifens kann infolgedessen mindestens eine Woche lang der pH-Wert gemessen werden. Sollte dieser bei etwa 7 oder 7,5 liegen, dann ist alles in bester Ordnung und der Säure-Basen Haushalt ist ausgeglichen. Auf diese Weise kann man seine Erfolge immer genau kontrollieren. Sollte der Teststreifen immer eine pH-Marke von unter 7 anzeigen, dann ist der Körper immer noch übersäuert.

Übersäuerung des Körpers

Eine Übersäuerung des Körpers kann sich auf unterschiedliche Weisen bemerkbar machen. Diese allgemeine Übersäuerung des Gesamtkörpers kann durch eine langfristige falsche Ernährung hervortreten. Basische Lebensmittel können dieser jedoch entgegen wirken.

Alimentäre chronische Gewebeazidose

Diese Übersäuerung verläuft außerhalb des Blutkreislaufes und beeinträchtigt nicht den pH-Wert, da das Puffersystem des Blutes noch funktionstüchtig ist. Diese Form der Übersäuerung tritt nicht innerhalb weniger Tage auf, sondern entwickelt sich über viele Monate. Sie kann Beschwerden verursachen, die in der Medizin meistens fehl-diagnostiziert werden. Die allgemeine Form der Azidose (Übersäuerung) wird in der Medizin schlichtweg nicht gelehrt, obwohl sie die häufigste Form der Übersäuerung ist.

Ursachen der alimentären chronischen Gewebeazidose

Durch die industrielle Zubereitung verschwinden die wichtigen Vitamine und Mineralien, die die Säuren im Körper neutralisieren können. Nahrung aus Dosen, die im Supermarkt an jeder Ecke angeboten werden, tragen hierzu besonders bei. Wenn man dann zum Arzt geht, wird man Medikamente verordnet bekommen, die ebenfalls den Säure-Basen-Haushalt negativ beeinflussen können.

Darüber hinaus ist die alimentäre Azidose in vielen Fällen eine Folge von bestehenden Krankheiten, die meistens unbemerkt bleiben. Gerade an der Bauchspeicheldrüse bestehen oftmals Schwächen, wodurch der für die Verdauung so wichtige Bauchspeicheldrüsensaft nicht mehr ausreichend produziert wird. Dieser Bauchspeichel ist jedoch besonders basisch und somit auch sehr wichtig für unseren Körper. Sollte dieser also gar nicht oder zu wenig produziert werden, findet keine Neutralisation mehr statt. Leider wird diese Erkrankung oftmals übersehen, sodass mit einem unwirksamen Medikament behandelt wird.

Folgen der alimentären chronischen Gewebeazidose

Die Säuren, die aufgrund einer falschen Ernährung oder einer Fehlfunktion in den Zellen entstehen, können ohne Gegenspieler nicht unschädlich gemacht werden. Auch die Ausscheidungsorgane, wie Leber, Lunge, Schweißdrüsen oder Nieren können diese Säuren nicht restlos beseitigen. Die Säurereste, die nicht abtransportiert werden können, lagern sich im Gewebe und in den Zellen als Schlackenstoffe ab. Die Zellen werden also beeinträchtigt, wodurch Funktionsstörungen in den Organen auftreten können.

Metabolische- und Respiratorische Azidose

Neben der chronischen- gibt es auch die Metabolische Azidose, die durch Stoffwechselstörungen entsteht. Sollte beispielsweise der Blutzucker zu hoch sein oder eine Nieren- oder Leberkrankheit bestehen, dann kann es zu dieser Form der Übersäuerung kommen. Unter der Respiratorischen Azidose versteht man eine Erkrankung, die durch Atmungsstörungen ausgelöst wird. Sollten Lungenkrankheiten vorliegen, die das Kohlendioxid im Blut erhöhen, dann wird das Blut durch die entstehende Kohlensäure noch saurer.

Wie entsäuert man seinen Körper?

Die Entsäuerung des Körpers erfolgt in zwei Schritten. Erst einmal muss der gesamte Körper entsäuert werden und danach muss natürlich darauf geachtet werden, dass der Körper erst gar nicht mehr so viele Säuren produziert. Man muss mit der Methode der basischen Ernährung beginnen. Am Besten eignet sich hierzu eine ausgewogene vegetarische Kost, jedoch werden auch Freunde des Fleisches einen ausgeglichenen Basen-Säure Haushalt erreichen können.

Die Entsäuerung des Körpers besteht darin, die überschüssigen Säuren zur Ausscheidung zu bringen. Diese haben sich wahrscheinlich über viele Jahre im Körper angelagert, weswegen besonders gründlich vorgegangen werden muss. Dem Körper müssen Mineralien zugeführt werden, die die Säurereste binden und dann als Salze durch die Nieren ausscheiden. In der Apotheke und in Drogerien sind Substanzen erhältlich, die solche Mineralien enthalten. Solches Pulver sollte jedoch nicht länger als 7 Tage am Stück eingenommen werden, weswegen man sich unbedingt an die Gebrauchsanweisung halten sollte. Andernfalls wird der Körper zu basisch gemacht, wodurch es zur Blutalkalose kommen kann. Manche dieser Substanzen enthalten außerdem überflüssige Stoffe, wie Cadmium. Nachdem man das Pulver eine Weile eingenommen hat kann man auf ein Mittel umsteigen, welches Kalium, Magnesium und Kalzium enthält. Unterstützend wirken sich basische Bäder aus. Die Wirkung ist jedoch sehr gering. Es ist viel wichtiger in dieser Zeit der Entschlackung auf Alkohol zu verzichten. Man sollte am Tag mindestens 2 oder 3 Liter Wasser trinken. Solle es möglich sein noch mehr zu trinken, dann wirkt sich dies besonders gut auf die Grundbasizität des Körpers aus.

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