Rheumafaktoren – Rheuma und Rheumatoide Arthritis

Rheumafaktoren im BlutDer Rheumafaktor, der auch unter der Abkürzung RF bekannt ist, ist ein Baustein in dem Befund vieler rheumatischer und nicht-rheumatischer Krankheiten. Dieser wird im Blut (Serum) bestimmt. Es handelt sich beim Rheumafaktor um so genannte Autoantikörper unterschiedlicher Subklassen. Diese richten sich gegen bestimmte Gebiete der körpereigenen Immunglobuline der Klasse G. Daher könnte auch der Begriff Rheumafaktoren benutzt werden.

Der Unterschied zwischen positiven und negativen Rheumafaktoren

Jeder Mensch, der positive Rheumafaktoren im Blut hat, der wird mit einer größeren Wahrscheinlichkeit an Rheuma erkranken, als eine Person, die keine positiven Rheumafaktoren in sich trägt. Beweisen tut eine solche Diagnose jedoch nichts. Menschen, die negative Rheumafaktoren in sich tragen, die können jedoch auch an Rheuma erkranken. Die Wahrscheinlichkeit ist dann jedoch sehr gering. Wenn die Rheumafaktoren nicht nachweisbar sind, dann redet man im Falle einer Rheuma-Erkrankung von einer so genannten seronegativen rheumatoiden Arthritis. Bei etwa 5 % der gesunden Personen liegen Rheumafaktoren in niedriger Konzentration vor. Aber auch beim Sjögren-Syndrom, bei chronischen Infektionskrankheiten und bei Lebererkrankungen, wie Hepatitis C können Rheumafaktoren in niedriger Konzentration im Blut festgestellt werden.

Die Entdeckung der citrullinierten Antigene hat eine erhebliche Verbesserung der Labordiagnostik einer rheumatoiden Arthritis gebracht. Aber auch die Entdeckung der Antikörper gegen citrullinierte Peptid-Antigene half hier besonders stark weiter. Innerhalb eines entzündeten Synovialgewebes findet man diese natürlichen Antigene. Als zirkulierende Antigene werden diese in der Gelenkflüssigkeit eines an Rheuma erkrankten Menschen gefunden. Diese Antikörper werden als Biomarker für die rheumatoide Arthritis angesehen.

ELISA Labortest
In Deutschland ist der ELISA-Labortest am weitesten verbreitet. Dieser weist künstlich zyklische citrullinierte Peptide nach. Hierbei werden Anti-CCP-Antikörper nachgewiesen. Dieser Test hat zu einem erheblichen Fortschritt in der Labordiagnostik einer rheumatoiden Arthritis geführt. Die Diagnose der Krankheit kann oftmals viel früher gestellt werden. Diese Antikörper gegen citrullinierte Peptide können bereits Jahre bevor die Krankheit überhaupt ausbricht nachgewiesen werden. Was bisher nicht gezeigt werden konnte, war die pathogenetische Bedeutung des CCP-Antikörpers. Weiterhin können keine Angaben über den Zusammenhang der Krankheitsaktivität und dem CPP-Antikörpertitler gemacht werden. Der Zusammenhang ist somit quasi unbewiesen. Als Verlaufsinvariante der Erkrankung eignen sich die CPP-Antikörper also nicht.

Der neue ELISA Test
Eine vergleichbar gute diagnostische Sensitivität bei ein wenig geringerer Spezifität bietet der neue ELISA Test. Dieser Test basiert auf dem mutierten citrullinierten Vimentin MCV. Der Test wurde bereits einige Male untersucht. Hierbei zeigte sich ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Krankheitsaktivität und dem Anti-MCV-Antikörpertiter. Der Schweregrad der rheumatoiden Arthritis kann also somit bestimmt werden. Im Gegensatz zu den Anti-CCP-Antikörpern geben die Anti-MCV-Antikörper also mehr Aufschluss und haben den Vorteil einer Korrelation mit der Krankheitsaktivität. Sie eignen sich womöglich auch zum Monitoring eines Therapiefortschritts. Natürlich ist die Studie noch nicht endgültig abgeschlossen, sodass für eine obligatorische Bewertung noch ein wenig Geduld an den Tag gelegt werden muss.

Entzündliches Rheuma
In vielen Fällen handelt es sich bei erhöhten Rheumafaktoren auch um ein entzündliches Rheuma. Sie sind also ein Indikator für diese Krankheit, jedoch müssen auch hier noch weitere Untersuchungen angestellt werden, um zu einem endgültigen Entschluss zu gelangen.

Rheuma Symptome

Erste Stellen für Rheuma Symptome im Körper.Da dem Krankheitsbild mehrere hundert Krankheiten zugeordnet werden können, können die Rheuma Symptome dementsprechend vielfältig sein. Häufig sind die Gelenke befallen, wodurch Schmerzen entstehen, die sich wie ein Ziehen oder Reißen anfühlen. Rheuma kann sich auch mit untypischen Anzeichen ankündigen. Müdigkeit, ein allgemeines Krankheitsgefühl, erhöhtes Schwitzen, Gewichtsabnahme und Abgeschlagenheit könnten daher erste Anzeichen sein. Typische Rheuma Symptome sind jedoch nächtliche und morgendliche Steifheit der Gelenke, die dann zu Schmerzen führen, die mindestens 15 Minuten andauern. Schwellungen in den Fingergelenken zählen ebenso zu häufigen Symptomen. Deformationen der Finger kommen erst später hinzu. In den Organen können rheumatische Symptome auftreten. Entzündungen von Tränen- und Speicheldrüse, eine Herzbeutelentzündung und Lungenfibrose sind mögliche Auswirkungen des Rheumas.

Natürlich können sich Schmerzen in den Gelenken auch wieder legen, da sie schlichtweg durch Fehlbelastung verursacht wurden. Man muss also nicht direkt in Panik geraten, wenn ein paar Tage die Gelenke schmerzen. Sollten die Schmerzen jedoch nicht nachlassen, dann muss ein Arzt aufgesucht werden. Sollten zu gleicher Zeit Schmerzen in den Fingern, Hüften, Knien oder in der Wirbelsäule auftreten, so sind dies relativ deutliche Symptome für eine rheumatische Erkrankung. Zumal wenn die Schmerzen in Verbindung mit Schwellungen einhergehen.

In manchen Fällen können Symptome, die für Rheuma sprechen, nur von erfahrenen Rheumatologen erkannt werden. Hiermit sind beispielsweise erhöhte Entzündungswerte im Blut und der Anstieg der Blutsenkungsgeschwindigkeit gemeint. Eine Blutuntersuchung wird jedoch in der Regel erhöhte Rheumafaktoren aufweisen. Diese Untersuchung bedeutet zwar noch keine absolute Sicherheit über eine rheumatische Erkrankung, jedoch spricht dann bereits einiges dafür. Folgeuntersuchungen müssen nichtsdestotrotz angestellt werden.

Von Experten wird Rheuma in vier Kategorien klassifiziert.

  • Arthrosen
  • entzündliches Rheuma
  • Weichteilrheuma
  • rheumabedingte Stoffwechselstörungen

Symptome bei entzündlichem Rheuma

Diese Form ist die bekannteste Form von Rheuma. Erste Anzeichen für diese Erkrankung sind Schmerzen in den Fingern. Diese bemerkt man vorwiegend in der Nacht und am Morgen. Nach und nach werden immer mehr Gelenke befallen. In äußerst schwerwiegenden Fällen verformen sich die Gelenke sogar.

Symptome bei Kindern

Sollten Kinder an dieser Form von Rheuma erkranken, dann können die Symptome gleich ganz anders aussehen. Nicht selten leiden diese nämlich zunächst an Fieber, welches einfach nicht mehr weggeht. Dieses Fieber kommt meistens in Schüben.

Arthrose kann ebenfalls ein Rheuma Symptom sein

Meistens werden die Knie und die Hüften von Arthrose befallen, jedoch können auch andere Gelenke betroffen sein. Zu Beginn klagen Betroffene oft über leichte Schmerzen in den Gelenken. Später werden die Schmerzen dann unerträglich.

Rheuma Symptome und Stoffwechselstörungen

Diese Art des Rheumas ist uns als Osteoporose oder Gicht bekannt. Es handelt sich bei der Gicht um eine Störung des Harnstoffwechsels. In Gelenken und Gewebe lagern sich Harnsäurekristalle ab, welche große Schmerzen verursachen. Dies führt dazu, dass Gelenke anschwellen. Bei der Osteoporose führt zu besonders schlimmen Schmerzen im Rücken, da Wirbelkörper einbrechen können. Diese Erkrankung ist uns als Knochenschwund bekannt.
Weichteilrheuma
Hierbei handelt es sich um den Befall der Muskeln, Sehnen, des Binde- und Fettgewebes, der Bänder und der Schleimbeutel. Oftmals verspüren Betroffene örtliche Schmerzen am betroffenen Teil des Körpers. Von dieser Krankheit bleiben nur wenige Menschen im Laufe des Lebens verschont. Die Beschwerden werden oftmals durch die Überanspruchung der Weichteile ausgelöst.

Rheumatoide Arthritis

Unter der rheumatoide Arthritis versteht man eine chronische Gelenkentzündung, die meistens an beiden Körperhälften auftritt. Nach und nach zerstört diese Krankheit die Gelenke, wodurch die Beweglichkeit stark eingeschränkt wird. Dieses kann manchmal schon über die Rheumafaktoren und weiten Punkten festgestellt werden.

Rheumatoide Arthritis mit Befall der Fingergelenke

Bei manchen Patienten lassen sich bereits nach wenigen Wochen nach Beginn der Erkrankung erste Gelenkzerstörungen feststellen. Die Behandlung sollte innerhalb der ersten 3 Monate beginnen, um einen möglichst großen Erfolg erzielen zu können. Die Schäden, die durch die Krankheit verursacht werden, werden dann nicht ganz so groß ausfallen. Daher sollte man bei Symptomen schnell einen Arzt aufsuchen.
Rheumatoide Arthritis in der Hand und im Finger.

In Deutschland leiden etwa 1 % der Bevölkerung unter der rheumatoide Arthritis. Frauen leiden 3-mal öfter unter der Krankheit. Sie kann in absolut jedem Alter auftreten.

Ursachen und Risikofaktoren

Die rheumatoide Arthritis wird zu den Autoimmunkrankheiten gezählt. Das Immunsystem greift also das eigene Gewebe an. Trotz ausgiebiger Forschung kann bisher nicht gesagt werden, worin die Ursachen dieser Fehlsteuerung liegen. Es gibt eine genetische Veranlagung, sodass sie zum Beispiel bei erbgleichen Zwillingen sehr oft auftritt. Rauchen soll den Ausbruch besonders begünstigen. Der Krankheitsverlauf wird hierdurch außerdem verschlechtert. Bei der rheumatoide Arthritis stehen die Gelenke ganz klar im Mittelpunkt des Entzündungsprozesses. Das Immunsystem kann nicht mehr zwischen „Eigen“ und „Fremd“ unterscheiden, weshalb sich die Entzündung gegen das eigene Gelenkgewebe richtet. Durch ein Zusammenspiel unterschiedlicher entzündeter Zellen und Eiweißmolekülen kommt es zuerst zu einer Schwellung der Schleimhaut im jeweiligen Gelenk. Danach wuchert die Schleimhaut schließlich. Die Substanzen, die hierbei gebildet werden, zerstören Knorpel und Knochen. Ohne eine Behandlung würden Knochen und Gelenke vollkommen zerstört werden. Das Gelenk selbst wäre also nicht mehr funktionsfähig.

Prognose und Verlauf

Sollte die rheumatoide Arthritis nicht behandelt werden, dann verläuft die Krankheit sehr verschieden. Innerhalb von Wochen oder Monaten könnte sie alle Gelenke befallen oder aber jahrelang auf ein paar Gelenke beschränkt bleiben. Sollte die Erkrankung nicht behandelt werden, dann können die befallenen Gelenke immer weniger bewegt werden bis sie schließlich völlig versteifen. Starke Schmerzen und Arbeitsunfähigkeit gehören oftmals zum Krankheitsverlauf. Die Lebensqualität wird stark beeinträchtigt. Die durchschnittliche Lebenserwartung ist bei Erkrankten etwa 3 bis 13 Jahre geringer. Der Grund hierfür ist der Befall anderer Organe, wie Lunge, Herz oder auch Darm. Vor allem wenn das Herz oder die Blutgefäße beschädigt werden, kommt es oft zu einem verfrühten Tod.

Moderne Rheumatherapien können jedoch besonders gut helfen. In der anfänglichen Phase können moderne Medikamente den weiteren Verlauf wirkungsvoll beeinflussen. Je früher die rheumatoide Arthritis behandelt wird, umso besser lassen sich Schäden vermeiden. Sogar die Chance, die Erkrankung vollständig aufzuhalten, erhöht sich bei einer Frühbehandlung um das 3-Fache.

Die Versorgung der Betroffenen hat sich in den letzten Jahren erheblich verbessert, jedoch wird manchen Patienten immer noch nicht rechtzeitig und angemessen geholfen. Grund hierfür ist in vielen Fällen, dass der Patient nicht rechtzeitig zum Arzt geht. Aber auch eine späte Überweisung an einen Spezialisten führt zu einer späten Erkennung der Krankheit. In Deutschland gibt es ohnehin wenige Rheumatologen, sodass die Wartezeiten in den Praxen oft unheimlich lange sind.

Rheuma

Der Begriff Rheuma umfasst über 100 Erkrankungen, die durch Entzündungen hervorgerufen werden. Der Begriff kommt aus Griechenland und bedeutet schlichtweg einen reißenden Schmerz. In der Tat sind rheumatische Erkrankungen oft besonders schmerzhaft. Sie können Menschen in jeder Altersklasse aufsuchen, sogar junge Kinder leiden an Rheuma. Eine häufige Form des so bezeichneten Weichteilrheumas ist die Fibromyalgie. Auch diese Erkrankung gehört zu dem Sammelbegriff Rheuma. Es müssen also nicht zwingend harte Strukturen, wie Gelenke und Knochen befallen sein. Ganz im Gegenteil, es können beispielsweise Muskeln, Sehnen und Bänder mit Rheuma befallen sein. Ebenfalls zum rheumatischen Formkreis zählen Gicht, Arthrose und Lupus erythematodes. In der Regel denken Laien, dass sich Rheuma nur auf den Bewegungsapparat beschränkt, dem ist aber nicht so. Es können nahezu alle Organe von Rheuma betroffen sein. Es gibt sogar rheumatische Rippenfell- und Augenentzündungen. Auch der Darm, die Gefäße, die Nerven oder die Nieren können betroffen sein.

Hier sehen Sie eine Rheuma Übersicht.

Die häufigste chronische Gelenkentzündung ist die rheumatoide Arthritis

Unter allen chronischen Rheumaformen ist die häufigste Form die rheumatoide Arthritis. Es sind etwa 0,5 oder 1 % der gesamten Menschheit hiervon betroffen. In Deutschland leiden etwa 800.000 Menschen an dieser Krankheit. Frauen erkranken doppelt so oft wie die Männerwelt. In der zweiten Lebenshälfte steigt die Wahrscheinlichkeit an der rheumatoiden Arthritis zu erkranken, jedoch können auch jüngere Erwachsene und Kinder betroffen sein. Bei der Krankheit entzündet sich die Innenhaut der Gelenke, der Schleimbeutel und die Sehnenscheiden. Die Krankheit ist zwar nicht heilbar, jedoch kann die fortschreitende Gelenkzerstörung bei Früherkennung verlangsamt oder sogar gestoppt werden.

Diagnostik von Rheuma

Eine gründliche Anamnese stellt den Kern der rheumatologischen Diagnostik dar. Der Körper muss von unten bis oben durch gecheckt werden. Bereits mit diesen Untersuchungen kann die Art der Erkrankung in vielen Fällen stark eingegrenzt werden. Für die genauere Einordnung einer Diagnose ist jedoch der Nachweis von genetischen Markern und Antikörpern im Blut der Person von größter Bedeutung. In manchen Fällen kann dies jedoch sehr schwer werden, da es passieren kann, dass keine Antikörper oder genetische Marker gefunden werden, obwohl die Person definitiv an Rheuma leidet. Daher besitzen sie in der Diagnostik einen richtungsweisenden, jedoch keinen beweisenden Charakter. Die Computertomografie, die Magnetresonanztomografie, die Szintigrafie und die Röntgendiagnostik sind Verfahren, denen sich der Patient höchstwahrscheinlich unterziehen muss. Somit kann das Stadium bestimmt, die Diagnose gesichert und der Verlauf kontrolliert werden.

Therapie

In den meisten Fällen sind Erkrankungen des rheumatischen Formkreises nicht dort verursacht, wo die äußeren Erscheinungen feststellbar sind. Es kann nur richtig therapiert werden, wenn eine qualifizierte differentielle Diagnose gestellt wurde. Die Ursache muss also aufgeklärt werden. Die Therapie muss dann dem Krankheitsbild zugeschnitten werden. Wirksam sind jedoch fast nur medikamentöse Behandlungen. Eine unterstützende Wirkung hat die Ernährungsumstellung und die Änderung der Lebensweise. Operationen können zwar nicht die Krankheitsursache, jedoch deren Folgen beseitigen. Es besteht außerdem die Möglichkeit sich einer Radiosynoviorthese zu unterziehen. Die Kältetherapie kann in vielen Fällen die Schmerzen lindern oder stillen. Bei Kindern, die an der rheumatoiden Arthritis erkrankt sind, bewährte sich auch bereits eine Ganzkörper-Kältetherapie. Diese konnte die Schmerze erheblich lindern.

Erfahrungsbericht – Seit 45 Jahren Rheuma

Mein Rheuma begann, als ich fünf Jahre alt war. Ich hatte ein dickes rechtes Knie und einen geschwollenen linken Ellenbogen. In einer orthopädischen Klinik in Heidelberg wurde der Arm eingegipst, sodass er bis heute nicht mehr seine Beweglichkeit hat. Später lag ich fünf Wochen lang in der Heidelberger Kinderklinik, weiß aber nicht mehr, welche Behandlungen durchgeführt wurden. Die Diagnose lautete damals wohl juvenile Polyarthritis.

Danach musste ich regelmäßig zu Kontroll-Untersuchungen gehen, aber nicht mehr ins Krankenhaus. Gelegentlich waren im Teenageralter wieder meine Kniegelenke geschwollen.
Völlig beschwerdefrei war ich hingegen während meiner Schwangerschaften. In dieser Zeit verschwanden meine rheumatischen Beschwerden komplett.

In den vergangenen Jahrzehnten habe ich alle möglichen, teils sehr widersprüchliche, Diagnosen gehört. Während der eine Arzt mir sagte, dass mein Rheuma und meine Schuppenflechte zusammenhingen, erklärte der nächste, dies könne nicht sein, weil der HLA-B27-Test negativ sei. Ein weiterer diagnostizierte beginnende Fibromyalgie und schlug mir verschiedene IGEL-Leistungen vor. Bei der letzten Röntgenuntersuchung behauptete der Radiologe, ich hätte gar kein Rheuma, sondern eine Arthrose. Meine Rheumawerte waren übrigens schon immer negativ.

Nachdem ich lange beschwerdefreie Phasen hatte, nahm ich selten Medikamente ein. Doch seit zwei Jahren komme ich nicht mehr ohne aus. Damit komme ich ganz gut klar. Allerdings verstärken sich meine Beschwerden sofort wieder, wenn ich versuche, das Cortison niedriger zu dosieren. Nebenwirkungen spüre ich keine.

Ich denke auch über andere Behandlungsmethoden meiner Rheuma-Erkrankung nach. Neulich zitierte die online Ausgabe des Focus eine eine Studie des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums über den Zusammenhang der Behandlung mit TNF-alpha Blockern und dem Risiko einer Herpes Zoster Erkrankung. Dabei wurde festgestellt das das Risiko einer Gürtelrose doppelt so hoch ist als bei Patienten die sich mit herkömmlichen Rheuma Medikamenten wie MTX behandeln lassen. Ich bin mir über den weiteren Behandlungsverlauf unschlüssig.

Über meine Therapie entwicklung werde ich Sie hier weiterhin unterrichten.

Derzeit gibt es noch keine weiteren Veränderungen. Aber wie Versprochen werde ich dann auch sofort für euch etwas schreiben.

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